Beachtung des Säure-Basen-Haushalts
Bei den meisten enzymatischen Soffwechselvorgängen
fallen Säuren als Stoffwechselendprodukte an, die vom
Körper unbedingt ausgeschieden werden müssen.
Funktioniert die Säureregulation jedoch nicht, kommt es
zu einer acidotischen (sauren) Stoffwechsellage. Sehr oft
ernähren wir uns zu sauer und proteinreich und gerade ein
saurer Muskelstoffwechsel kann weitere Muskelverkrampfungen
fördern. Deshalb ist es wichtig auf
Lebensmittel wie z.B. Schweinefleisch zu verzichten, um
nicht noch eine weitere Versäuerung des Muskelgewebes
zu erzielen. Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit,
Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen sind die Folge.
Häufig führt die einseitige Aufnahme von säurelastiger
Nahrung, wie raffiniertem Zucker, Limonaden, Fleisch,
Wurst, Kaffee, Tee, Alkohol oder gehärteten Fetten zu
einer Übersäuerung. Auf der anderen Seite fehlen basengebende
Lebensmittel wie z.B. frisches Obst und Gemüse,
Kartoffeln, Nüsse oder Samen (s. auch tryptophanhaltige
Nahrungsmittel). Auch eine zu geringe körperliche
Bewegung (bei der Fibromyalgie ja nicht untypisch), wie
auch eine krankhaft veränderte Darmflora fördern eine Übersäuerung
des Körpers.



